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Autoelektrik (Startseite) Beleuchtungs- und SignalanlageGrundlagen der Lichttechnikzueltzt bearbeitet am 22.01.2004 |
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Spektrum Licht und Materie Lichtausbeute Leuchtdichte Beleuchtungsstärke Lichtstärke |
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Spektrum |
Licht und Materie |
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Licht ist ein kleiner Ausschnitt aus dem gesamten Bereich der elektromagnetischen Wellen. Zu dieser "Familie" gehören ausser dem Licht noch folgende Mitglieder:
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Ein Prisma zerlegte das weisse Sonnenlicht in seine Spektralfarben. Diese beleuchteten eine Schrankwand und wurden dort abfotografiert.
Wellenlänge l, die Frequenz f und Lichtgeschwindigkeit c stehen in folgender
Beziehung zueinander:
f * l = c.Diese Wellen breiten sich im Vakuum etwa mit der Geschwindigkeit von c = 300000km/s aus. Z.B. benötigt das Licht für die Strecke von der Sonne zur Erde (ca 150 Mio km) ungefähr 8 Minuten.In Luft, Wasser oder Glas ist Licht ist Licht langsamer. Je kürzer die Wellenlänge (d.h. je höher die Frequenz), desto gefährlicher und durchdringender wird die Strahlung. Das sichtbare weisse Licht (Tageslicht, Scheinwerferlicht, ...) ist eine Mischung aus vielen verschiedenen Wellenlängen, die man z.B. mit einem Prisma oder durch Regentropfen in die einzelnen Spektralfarben zerlegen kann. Ein Farblaser oder eine Leuchtdiode erzeugen dagegen Licht in einem sehr engen Frequenzbereich, also monochromatisches (einfarbiges) Licht. Eine Glühlampe erzeugt ein Spektrum, das je nach Glühfadentemperatur von weitem Infrarot bis in den UV- Bereich hineinreichen kann. Dabei wird der grösste Teil der elektrischen Energie in Wärmestrahlung und nicht in sichtbares Licht umgewandelt. Farbfilter lassen nur einen eng begrenzten Ausschnitt aus dem Lichtspektrum hindurch. Denken Sie z.B. an die Streuscheiben der Blinklichter oder die Färbung der Glaskolben der Blinklampen. Aufgaben |
Spektrum |
Licht und Materie |
Lichtausbeute |
Häufig ereignen sich mehrere Prozesse an / in einem Bauteil gleichzeitig:
So wird ein (kleiner) Teil des Lichts der Lampe beim Auftreffen auf das Scheinwerferabdeckglas an dessen
Oberfläche reflektiert, der Rest tritt in das Glas ein.Licht und Materie |
Lichtausbeute |
Leuchtdichte |
Die Lichtausbeute verschiedener Lichtquellen zeigt das Diagramm. Dieser Begriff ist zwar nicht dasselbe wie der
Wirkungsrad, meint aber etwas ähnliches, denn schließlich ist das sichtbare Licht einer Lampe der
Nutzen, während die in die Lampe hineingepumpte elektrische Leistung den Aufwand darstellt.Lichtausbeute |
Leuchtdichte |
Beleuchtungsstärke |
Die Leuchtdichte ist eine Eigenschaft einer Lichtquelle. Sie wird gemessen in cd/m2. Je punktförmiger eine
Lichtquelle ist bei gleichem Lichtstrom, desto größer ist also ihre Leuchtdichte. Für Scheinwerferlampen strebt man möglichst große
Leuchtdichten an, d.h. auch möglichst punktförmige Lichtquellen, da das so erzeugte Licht sich idealer durch Reflektoren und / oder Linsensysteme
verteilen lässt.Leuchtdichte |
Beleuchtungsstärke |
Lichtstärke |
| Beleuchtungsstärke in Lux | Situation |
| klare Neumondnacht, Orienterung möglich | 0,01 |
| Vollmond, lesen möglich | 0,24 |
| nächtliche Straßenbeleuchtung, Beginn der Farbunterscheidung | 1 ... 50 |
| gute Arbeitsbeleuchtung | 200 ... 2000 |
| trüber Wintertag | 200 ... 4000 |
| Sommertag, bedeckter Himmel | 10000 ... 30000 |
| Sommersonne mittgas, davon Sonne allein sonstiger klarer Himmel | bis 100000 80000 20000 |
Beleuchtungsstärke |
Lichtstärke2> |
Seitenende |
Lichtstärke einige Kfz-Lampen in cd (Candela) |
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| Lichtquelle | Lichtstärke (cd) |
| Kennzeichenbeleuchtung | >1 |
| Bremsleuchten | 40 ... 100 |
| Nebelschlussleuchte | 150 ... 300 |
| gute Blinkleuchten | 400 ... 700 |
| Fernlicht | 45000 ... 60000 |
| Leuchtdioden, einzeln | 0,001 ... 20 (Conrad-Katalog 2004) |
sr = Steradiant , der Raumwinkel, der als Kreiskegel mit der Spitze im Mittelpunkt einer Kugel mit Radius 1m aus der Kugeloberfläche eine Kalotte der
Fläche 1m2 ausschneidet. ![]() |
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