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Mit der nebenstehenden Schaltung kann man sehr gut beobachten, wie sich der Strom durch die Spule verhält, wenn man die Spannung einschaltet
bzw. ausschaltet:
Ein Frequenzgenerator ist ein Gerät, das an einem Ausgang ein Signal erzeugt, welches man für Messungen gebrauchen kann. Die Signalspannung ist
ebenso wie der Signalstrom nur in engen Grenzen variabel. Dafür kann die Frequenz von etwa 1Hz bis 1MHz verstellt werden. Außerdem können die
Signalformen Sinus, Dreieck und Rechteck eingestellt werden.
Bei dem Versuch könnte auf dem Bildschirm des Oszilloskops ein solches Bild entstehen. Dabei bedeutet z.B. eine horizontale Gittereinheit 1ms,
eine vertikale Gittereinheit 1V (für die rote Linie) und 0,1V (für die blaue Linie). Die rote Rechteckspannung zeigt das Ausgangssignal der
Spannungsquelle (=Eingangssignal der Schaltung). Der blaue Kurvenzug zeigt den zeitlichen Verlauf der Spannung am Widerstand R. Da der Wert des
Widerstands bekannt ist (z.B. 100 Ω), lässt sich somit der Strom durch den Widerstand für jeden auf dem Scope
angezeigten Zeitpunk nach dem Ohmschen Gesetz berechnen.Insbesondere ergibt sich, dass der Strom proportional zu der Spannung ist. Also beschreibt
der blauen Kurvenzug ebensogut als Stromverlauf durch den Widerstand wie dessen zeitlichen Spannungsverlauf.
Mit den bekannten Werten der Schaltung und des Scopebildes sowie einigen Formeln kann man nun die Induktivität der Spule berechnen. | ||
bekannte Größen: | ||
| Rechteckspannung des Funktionsgenerators | 0V und 3,4V | einstellbar am Funktionsgenerator |
| Periodendauer der Rechteckspannung | 4,9 ms | einstellbar am Funktionsgenerator |
| Wert des Messwiderstands | 100 Ω | ablesbar auf dem Widerstand |
Damit lässt sich berechnen: | ||
| Widerstand der Spule: | In der Reihenschaltung muß die Summe der Einzelspannungen gleich der Gesamtspannung sein. Also gilt z.B. für den Sättigungsfall: Gesamtspannung am Frequenzgenerator = 3,4V Spannung am Widerstand = 0,45V |
USpule = UGenerator - UWiderstand = 3,4V - 0,45V = 2.95V |
| In der Reihenschaltung ist das Widerstandsverhältnis genau so groß wie das Spannungsverhältnis. Da die Spannung an der Spule 6,55 mal so groß ist wie die am Widerstand (2,95V = 6,55 * 0,45V), muss auch der Spulenwiderstand 6,55 mal so groß sein, wie der Messwiderstand. | RSpule= 6,55 * RWiderstand= 6,55 * 100 Ω.= 655 Ω | |
| Frequenz des Rechtecksignals | f = 1 / T Periodendauer T am Scope ablesbar | f= 1/ 4,9ms = 204 Hz |
Aus der Dauer bis zum Erreichen des Sättigungsstroms kann man die Zeitkonstante für diese Widerstands-Spulen-Schaltung bestimmen: | ||
| Zeitkonstante t | tSättigung » 5 * t (Faustformel für Praktiker) | t » tSättigung / 5 = 2ms / 5 = 0,4ms |
| Induktivität L | t = L / R L Induktivität der Spule R Gesamtwiderstand der Schaltung, also RWiderstand + RSpule |
1 H = 1 Henry = 1 Vs / A (Einheit der Induktivität) |
Dieses Diagramm entstand bei der Messung von drei verschiedenen Spulen. xxxxxx | yyyyyy |
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